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architecturale monumenten in Grasellenbach (Odenwald-Bergstraße)

District: Bergstraße Verbandsgemeinde: Bergstraße

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Die Gemeinde Grasellenbach wurde in ihrer heute bestehenden Form 1972 aus den damals selbständigen Gemeinden Hammelbach (Litzelbach), Gras-Ellenbach, Wahlen und Scharbach geschaffen. Die hier zusammengefaßten Ortsteile waren bereits seit dem Mittelalter, bis zu Beginn des 19. Jahrhunderts, zu der Churpfälzischen “Aicher Cent” zusammengefaßt.

Lediglich Litzelbach gehörte zur Mainzischen Cent Abtsteinach. Die Cent - eine Landeinteilung ähnlich einer Gemeinde - trugen den Namen Aicher oder Hammelbacher Cent. Den Namen Aicher Cent erhielt sie von dem Standort der Gerichtsstätte, welche nämlich an einer “Gefehlten Aiche” sich befunden hat. Die Ersterwähnung des Ortsteiles Hammelbach geht auf das Jahr 795 zurück, während die anderen Ortsteile um 1300 ihre Ersterwähnung finden. Die Zugehörigkeit der Orte zur Chur Pfalz bzw. zur Chur Mainz währte bis zum Jahre 1802. Danach kamen die Gemeinden durch den Reichsdeputationshauptschluß zu Großherzogtum Hessen. Die ursprünglichen Handwerker- und Bauerndörfer erlebten im 19. Jahrhundert durch die Blüte der Buntsandsteinverarbeitung einen Aufschwung.

Im 20. Jahrhundert erwuchs dem Fremdenverkehr eine wachsende Bedeutung, so dass besonders im OT Gras-Ellenbach der Fremdenverkehr ein bedeutender Wirtschaftszweig wurde. Die Gemeinde Grasellenbach hat zur Zeit ca. 4.000 Einwohner.

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Gemeinde Grasellenbach

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Odenwald-Bergstraße

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Siegfriedbrunnen
64689 Grasellenbach (Odenwald-Bergstraße)
ID: 15670
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Wer kennt nicht die Sage von Siegfried, dem stolzen Drachentöter, und seinem schmählichen Ende. Auf der Jagd wurde der Held hinterrücks ermordet, als er seinen Durst an einem kühlen Quell löschen wollte. Unverwundbar geworden durch das Bad im Drachenblut gab es doch eine Stelle auf der Schulter, die ungeschützt war. Die kannte Hagen von Tronje und streckte Siegfried deshalb mit seinem Speer nieder