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Der Grenzweg

Rheingau

Overzicht
Der Grenzweg
Route:
4 km
Duur:
ca. 2 Stunden
Start:
Geisenheim
Doel:
Geisenheim
Aard van de Route:
Radweg,Wanderweg
Plaatsen langs de route
Geisenheim
Beschrijving
De wandelweg heft alleen een duits tekst. De translatie: www.google.nl

Der »Grenzweg« ist ein gemütlicher Wiesen- und Waldspaziergang, der nur zu Beginn etwas Puste verlangt. Er führt hinauf in die Nähe der Wegespinne »Sieben Wegweiser«, biegt vorher links ab und schlägt einen weiten Bogen.
Im beginnenden Elsterbachtal gelangen wir nach Stephanshausen zurück. Wer dem »Grenzweg« folgt, braucht für die 4 Kilometer etwa 1 Stunde, wobei er annähernd 150 Höhenmeter im Aufstieg hinter sich bringen muss.
Stephanshausen erscheint erstmals um 1250 als »Stevenshusen«. 1660 verkaufte Nassau das halbe Dorf an die Adelsfamilie von Greiffenclau auf Vollrads, weswegen sich der Ort bis 1808 durch Reste alter Unfreiheit wesentlich von den übrigen freien Orten des Rheingaus unterschied. Wir starten direkt im Dorfkern am Hermann- Körber-Brunnen, der an den ehemaligen Bürgermeister des Dorfes (er lebte von 1921 bis 1972) erinnert.

Dort finden wir die steile Asphaltstraße »An der Lay«, wo ein Holzwegweiser die Richtung zur »Hallgartener Zange« anzeigt. Das Sträßchen klettert mitten ins Wochenendgebiet Stephanshausens hinein und knickt erst am »Eichenweg« nach links ab. Hier verlassen wir den Asphalt und folgen geradeaus dem großen »R« des Rheinhöhenweges.

Unsere Route passiert eine Forstschranke und steigt langsam zu einem Wegekreuz mitten im Wald an. Dort münden wir auf die Markierung »braunes Ahornblatt« ein, der wir nach links zu einem Wegetreffpunkt am Rennweg folgen.
Der Rennweg wird schon 1131 als äußerste Grenze des Talgrundes genannt, der dem Kloster Eberbach von Erzbischof Adalbert I. zugewiesen wurde. Sein Name ist auf mittelhochdeutsch »rain/rein« = Grenze, begrenzende Bodenerhöhung, zurückzuführen. Der »Rennweg« war ein Teilstück des Rheingauer Gebücks - der großen Befestigungsanlage, die dem Landstrich in früheren Jahrhunderten die Freiheit sicherte. Der Grenzwall begann bei Niederwalluf am Rhein und zog sich entlang der »Walluf« talaufwärts.

Er passierte die Kling, wo eines der Bollwerke platziert war, und zog kurz vor dem heutigen Schlangenbad nach Westen auf die Höhe hinauf. Dort folgte er dem Kammverlauf über die Mapper Schanze (das einzige noch erhaltene Gebücktor) bis nördlich von Stephanshausen. Weiter nordwestlich senkte sich der Gebüschsaum ins Wispertal hinab, bezog die Kammerburg sowie Burg Rheinberg ein und lief an der Sauerburg vorbei. Kurz dahinter bog er in Richtung Rhein ab und lief im Niederthai aus. Den Schweden gelang es im Dreißigjährigen Krieg erstmals, das Gebück zu durchbrechen. Später verfiel die Anlage, heute erinnern nur noch wenige knorrige Bäume an das Gebück.

Wir biegen nach links auf die breite Forststraße ein und gelangen zu einer Wegespinne, an der die Piste erneut nach links abknickt. Etwa 300 Meter nach diesem Wegetreffpunkt tritt der »Rennpfad« aus der dichten Bewaldung heraus. Direkt am Wegrand finden wir einen Feldweg, der links hinunterführt. Von hier genießen wir eine wunderbare Aussicht auf das Stephanshäuser Tal.

Wir passieren zwei Ruhebänke und gelangen hinab in den Wiesengrund, aus dem der Silbersee empor schimmert. Im Talgrund mündet zunächst ein Weg von links, dann zwei von rechts ein, bevor wir direkt am eingezäunten Privatsee vorbeilaufen. Nunmehr finden wir auf dem asphaltierten Wirtschaftsweg in wenigen Minuten entlang der »Oberbachstraße« zum Dorfkern zurück.
Alle Angaben sind ohne Gewähr


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